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Precovery: Hydration vor der Belastung statt Reparatur danach

Precovery: Hydration vor der Belastung statt Reparatur danach

LS
Leo Schollmeyer
Business Development LOOSH · Lesezeit: 8 Minuten

Der Kurs ist vorbei, die Matte zusammengerollt, und in der Umkleide steht jemand mit einer Flasche und schüttet nach, was in der letzten Stunde rausgegangen ist. Es fühlt sich richtig an. Es ist auch nicht falsch.

Nur ist der Moment, der über diese Stunde entschieden hat, da schon vier Stunden vorbei.

Fast alles in dieser Kategorie ist auf das Danach gebaut. Recovery, Regeneration, Wiederauffüllen: Sprache, die davon ausgeht, dass erst etwas passiert und dann repariert wird. Die Physiologie liest sich anders herum. Wer hydriert in einen Tag geht, kommt anders heraus als jemand, der erst hinterher anfängt. Das ist keine Frage von Disziplin, sondern eine Frage davon, wie schnell der Körper Flüssigkeit überhaupt aufnehmen und halten kann.

TL;DR/Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Precovery heißt: trinken, bevor der Tag anstrengend wird, nicht wenn er es schon war. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nennt dafür 5 bis 10 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht in den letzten zwei bis vier Stunden vor einer Belastung. Bei 65 Kilogramm sind das 325 bis 650 Milliliter, also ein bis zweieinhalb Gläser.
  • Wer hydriert startet, braucht unterwegs weniger. Laut derselben Empfehlung erfordert Ausdauersport bis zu 60 Minuten gar keine Flüssigkeitszufuhr während der Belastung, ausdrücklich unter der Bedingung, dass die Aktivität ausreichend hydratisiert begonnen wird. Die Bedingung ist der ganze Punkt.
  • Aufholen funktioniert schlecht. Ab einem Flüssigkeitsverlust von 2 bis 4 Prozent des Körpergewichts sind Einbußen bei Kraft und Ausdauer zu erwarten, und schon ein leichter Mangel mindert laut IQWiG Aufmerksamkeit, Konzentration und Urteilsfähigkeit. Bis der Körper das wieder ausgeglichen hat, vergehen Stunden.
  • Wasser allein reicht dafür nicht. Ein großer Schluck reines Wasser verdünnt kurzfristig das Blut, die Nieren steuern gegen, ein Teil ist wieder draußen. Natrium wirkt genau dem entgegen. Ein Stick LOOSH liefert 399,9 Milligramm davon, dazu 300 Milligramm Kalium.
  • Vier Tage lohnen sich besonders: der lange Arbeitstag, die Einheit im Studio, ein heißer Tag und die Reise. Alle vier stehen morgens schon im Kalender.

Kurz: nicht mehr trinken, sondern früher.

Inhalt

  1. Was Precovery bedeutet
  2. Warum Aufholen schlechter funktioniert als Vorlegen
  3. Die vier Tage, an denen es sich lohnt
  4. Wie viel du vorher trinken solltest
  5. Warum Wasser allein nicht reicht
  6. Wie du Precovery in den Tag bekommst
  7. Häufig gestellte Fragen & Antworten
  8. Kurz gehalten

Was Precovery bedeutet

Precovery bedeutet, Flüssigkeit und Mineralstoffe vor eine Belastung zu legen statt danach. Der Begriff setzt sich aus „pre" und „recovery" zusammen und beschreibt keine neue Substanz und keine neue Dosierung, sondern einen anderen Zeitpunkt: Du trinkst, bevor der anstrengende Teil des Tages anfängt, nicht wenn er vorbei ist.

Die Kategorie verkauft überwiegend das Gegenteil. Recovery-Produkte sind sprachlich und konzeptionell auf das Danach gebaut, auf das Wiedergutmachen eines Zustands, der schon eingetreten ist. Für den Wettkampf ergibt das Sinn. Für einen normalen Arbeitstag weniger, weil an einem normalen Arbeitstag nichts Dramatisches passiert, das repariert werden müsste, sondern eine Menge Kleines, das sich addiert.

In der Praxis ist Precovery deshalb unauffällig. Das Glas am Morgen, bevor der erste Call anfängt. Der Stick zwei Stunden vor dem Kurs statt in der Umkleide danach. Die Flasche vor dem Boarding statt am Gate der Ankunft. Es ist derselbe Aufwand wie vorher, nur vier Stunden früher.

Warum Aufholen schlechter funktioniert als Vorlegen

Nachträgliches Trinken gleicht ein bestehendes Flüssigkeitsdefizit nur langsam aus. Der Körper braucht dafür Stunden, nicht Minuten, und genau das macht den Zeitpunkt vorher zum wirksameren.

Dazu kommt, dass der Zustand längst da ist, bevor du ihn bemerkst. Die Arbeitsgruppe Sporternährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung setzt die Marke bei einem Flüssigkeitsverlust von 2 bis 4 Prozent des Körpergewichts: Ab dort sind Einschränkungen bei Kraft und Ausdauer zu erwarten. Bei 65 Kilogramm sind 2 Prozent gerade einmal 1,3 Kilogramm, also gut ein Liter. Auf der kognitiven Seite liegt die Schwelle noch tiefer. Bereits ein leichter Flüssigkeitsmangel kann laut dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen zu Stimmungsschwankungen führen und Aufmerksamkeit, Konzentration und Urteilsfähigkeit mindern.

Und Durst hilft dabei nicht weiter, weil er nachläuft: Er meldet sich, wenn schon Flüssigkeit fehlt, nicht bevor.

Wer erst um vier merkt, dass etwas fehlt, kann für diesen Tag wenig ausrichten. Ein Stick im Glas holt in zehn Minuten nicht auf, wofür der Körper Stunden braucht. Der Hebel sitzt am Anfang des Tages, nicht in der Mitte.

Die vier Tage, an denen es sich lohnt

Vier Situationen erhöhen den Flüssigkeits- und Mineralstoffbedarf so verlässlich, dass Vorhydration einen Unterschied macht: der lange Arbeitstag, die Einheit im Studio, ein heißer Tag und die Reise. Ihr gemeinsamer Vorteil ist, dass du sie morgens schon kennst.

Der Tag Warum mehr rausgeht Wann du trinkst
Langer Arbeitstag Büroluft ist trocken. Im Winter fällt die Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen laut DGUV regelmäßig unter 30 Prozent. Je trockener die Luft, desto mehr Wasser gibt der Körper über Atmung und Haut ab, ohne dass du davon etwas merkst. Morgens, vor dem ersten Call. Nicht um drei, wenn es zieht.
Studio oder Lauf Beim Laufen mit 10 km/h verliert eine 70 Kilogramm schwere Person laut DGE rund 0,8 Liter Schweiß pro Stunde, bei 28 Grad knapp 0,9 Liter. Zwei bis vier Stunden vorher, nicht in der Umkleide danach.
Heißer Tag Schwitzen regelt die Temperatur und hängt nicht an der Anstrengung. Im Schweiß steckt vor allem Natrium: je nach Person 175 bis 1.512 Milligramm pro Liter. Am Morgen, bevor es heiß wird. An solchen Tagen sind zwei Sticks statt einem sinnvoll.
Reise In der Flugzeugkabine liegt die Luftfeuchtigkeit bei rund 20 Prozent, also trockener als in jedem beheizten Raum im Winter. Dazu trinkt unterwegs kaum jemand so weiter wie zu Hause. Vor dem Boarding, nicht nach der Landung.

Vier planbare Tage mit erhöhtem Flüssigkeits- und Mineralstoffbedarf, jeweils mit dem Zeitpunkt, an dem Vorhydration ansetzt. Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und der Fraunhofer-Gesellschaft.

Wie viel du vorher trinken solltest

Precovery klingt nach Aufwand, und das ist der Grund, warum die meisten es gar nicht erst versuchen. Tatsächlich sind es ein bis drei Gläser. Die Arbeitsgruppe Sporternährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung nennt 5 bis 10 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht in den letzten zwei bis vier Stunden vor einer Belastung. Das ist die konkreteste Zahl, die es zu diesem Zeitfenster gibt.

Körpergewicht Menge in den 2 bis 4 Stunden davor Das sind etwa
55 kg 275 bis 550 ml 1 bis 2 Gläser
65 kg 325 bis 650 ml 1,5 bis 2,5 Gläser
75 kg 375 bis 750 ml 1,5 bis 3 Gläser
85 kg 425 bis 850 ml 2 bis 3,5 Gläser

Flüssigkeitsmenge vor einer Belastung nach der Empfehlung der DGE-Arbeitsgruppe Sporternährung: 5 bis 10 ml pro Kilogramm Körpergewicht, verteilt über die letzten zwei bis vier Stunden. Ein Glas gerechnet mit 250 ml.

Zwei Details an dieser Empfehlung sind wichtiger als die Zahl selbst. Sie meint erstens ein Zeitfenster von zwei bis vier Stunden und keine Einzelportion, also verteiltes Trinken statt einem halben Liter auf ex. Und sie liegt zweitens in einer Größenordnung, die du am Vormittag ohnehin schaffst, sobald du daran denkst.

Was du dafür bekommst, steht in derselben Empfehlung: Wenn sportliche Aktivitäten ausreichend hydratisiert begonnen werden, erfordert Ausdauersport bis zu 60 Minuten noch keine Flüssigkeitszufuhr während der Belastung. Klarer lässt sich der Precovery-Gedanke in einer deutschen Fachquelle kaum formulieren. Der Aufwand mittendrin sinkt, wenn der Zustand davor stimmt.

Warum Wasser allein nicht reicht

Reines Wasser hydriert, wird aber schneller wieder ausgeschieden als ein Getränk mit Mineralstoffen. Im Zeitfenster vor einer Belastung ist genau das der Unterschied. Wer zwei Stunden vor dem Kurs einen halben Liter Wasser trinkt, hat nach diesen zwei Stunden nicht mehr den ganzen halben Liter im Körper.

Der Grund dafür ist Natrium. Trinkst du eine größere Menge reines Wasser auf einmal, verdünnt das kurzfristig dein Blut. Die Nieren merken das und schicken einen Teil der Flüssigkeit weiter Richtung Blase, statt sie zu behalten. Ist Natrium mit im Glas, passiert das in geringerem Maß: Ein Natriumzusatz begünstigt laut den Standards der Sportmedizin die Aufnahme der Flüssigkeit im Dünndarm und wirkt einer verstärkten Harnausscheidung entgegen. Die Flüssigkeit kommt also schneller an und bleibt länger.

Messbar ist dieser Effekt über den Beverage Hydration Index: Wasser bekommt den Referenzwert 1,0, und jedes Getränk, von dem nach zwei Stunden mehr im Körper ist, liegt darüber. Getränke mit Natrium und Kalium liegen darüber.

Ein Stick LOOSH ist auf genau diese Rolle gebaut. 5 Gramm Pulver enthalten 399,9 Milligramm Natrium, das entspricht rund einem Gramm Salz, dazu 300 Milligramm Kalium und 240 Milligramm Chlorid. Das ist bewusst weniger, als Sportprodukte für Wettkampfsituationen ansetzen: Eine kleine Portion lässt sich an heißen Tagen verdoppeln, eine fest eingestellte große Portion lässt sich nicht verkleinern.

Wie du Precovery in den Tag bekommst

Precovery scheitert selten am Wissen und fast immer an der Erinnerung. Deshalb funktioniert ein fester Ankerpunkt besser als ein Vorsatz. Wer erst entscheiden muss, ob heute so ein Tag ist, entscheidet sich irgendwann dagegen. Wer den Stick an eine bestehende Gewohnheit hängt, muss gar nicht entscheiden.

Praktisch heißt das: das Glas beim Hochfahren des Rechners, direkt nach dem Aufstehen oder neben den ersten Kaffee. An Studio-Tagen wandert der Zeitpunkt nach vorn, auf zwei bis vier Stunden vor der Einheit statt in die Umkleide danach.

Ein Stick LOOSH in 500 Millilitern Wasser deckt für eine 65 Kilogramm schwere Person den unteren Bereich der DGE-Spanne von 325 bis 650 Millilitern ab, der Rest kommt aus dem, was du ohnehin über den Vormittag trinkst. Neben Natrium und Kalium enthält ein Stick 61 Milligramm Magnesium als Magnesiumbisglycinat, das zum Elektrolytgleichgewicht1 und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung14 beiträgt. Kalium trägt zu einer normalen Muskelfunktion11 und zur normalen Funktion des Nervensystems12 bei, Vitamin B62 und Vitamin C3 tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Damit das jeden Morgen funktioniert, ist LOOSH zuckerfrei* und wird mit Steviolglykosiden** gesüßt, nicht mit Sucralose, Aspartam oder Acesulfam-K.

Häufig gestellte Fragen & Antworten

Was bedeutet Precovery?

Precovery bezeichnet die Zufuhr von Flüssigkeit und Mineralstoffen vor einer Belastung statt danach. Der Begriff kombiniert „pre" und „recovery" und beschreibt keine neue Substanz, sondern einen anderen Zeitpunkt: Statt nach dem Training, dem heißen Tag oder dem langen Arbeitstag nachzufüllen, wird vorher hydriert. Die Grundlage dafür liefert die Arbeitsgruppe Sporternährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, die für die letzten zwei bis vier Stunden vor einer Belastung 5 bis 10 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht empfiehlt. Precovery ist damit ein Konzept über den Zeitpunkt, nicht über die Menge.

Wie lange vor einer Belastung sollte man trinken?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nennt ein Fenster von zwei bis vier Stunden vor der Belastung, in dem 5 bis 10 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht aufgenommen werden sollten. Bei 65 Kilogramm sind das 325 bis 650 Milliliter, verteilt über dieses Fenster und nicht als einzelne große Portion. Der Grund für das lange Fenster liegt in der Aufnahme selbst: Der Körper braucht Stunden, um Flüssigkeit zu resorbieren und zu verteilen. Wer zehn Minuten vor dem Start einen halben Liter trinkt, hat den größten Teil davon noch im Magen und nicht dort, wo er gebraucht wird.

Ist es besser, vor oder nach dem Sport zu trinken?

Beides hat seinen Platz, aber vorher ist der größere Hebel. Die Arbeitsgruppe Sporternährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung formuliert es so: Wenn sportliche Aktivitäten ausreichend hydratisiert begonnen werden, erfordert Ausdauersport bis zu 60 Minuten noch keine Flüssigkeitszufuhr während der Belastung. Umgekehrt gilt: Ab einem Flüssigkeitsverlust von 2 bis 4 Prozent des Körpergewichts sind Einschränkungen bei Kraft und Ausdauer zu erwarten, und diesen Zustand gleicht nachträgliches Trinken erst über Stunden wieder aus. Nach der Belastung zu trinken bleibt sinnvoll, es ersetzt nur nicht, was vorher versäumt wurde.

Gilt Precovery auch für einen Arbeitstag ohne Sport?

Ja, denn der Bedarf hängt nicht an sportlicher Aktivität, sondern an der Bilanz aus Verlust, Trinkmenge und Umgebung. Trockene Raumluft gehört dazu: In beheizten Büros fällt die relative Luftfeuchtigkeit im Winter laut Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung regelmäßig unter 30 Prozent, und je trockener die Luft, desto mehr Wasser gibt der Körper über Atmung und Haut ab. Dazu kommen volle Kalender, in denen das Trinken hinten runterfällt. Der Precovery-Moment liegt hier am Morgen, bevor der Tag anfängt, und nicht am Nachmittag, wenn die Konzentration bereits nachlässt.

Reicht es, morgens ein großes Glas Wasser zu trinken?

Als Startpunkt ja, als vollständige Vorbereitung nur bedingt. Eine große Menge reines Wasser auf einmal verdünnt kurzfristig das Blut, die Nieren steuern gegen, und ein Teil der Flüssigkeit ist in den folgenden Stunden wieder draußen. Deshalb nennt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung ein Zeitfenster von zwei bis vier Stunden und keine Einzelportion. Hinzu kommt der Mineralstoffanteil: Ein Natriumzusatz im Getränk begünstigt laut den Standards der Sportmedizin die Aufnahme im Dünndarm und wirkt einer verstärkten Harnausscheidung entgegen. Verteiltes Trinken mit Mineralstoffen hält also mehr von der aufgenommenen Menge im Körper als ein einzelnes großes Glas Wasser.

An welchen Tagen lohnt sich Vorhydration besonders?

An Tagen, deren Belastung du morgens schon kennst. Vier Fälle sind planbar: ein langer Arbeitstag in trockener Raumluft, eine Trainingseinheit oder ein Studiobesuch, ein heißer Tag und eine Reise. Beim Laufen mit 10 km/h verliert eine 70 Kilogramm schwere Person laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung rund 0,8 Liter Schweiß pro Stunde, bei 28 Grad knapp 0,9 Liter. In der Flugzeugkabine liegt die Luftfeuchtigkeit laut Fraunhofer-Gesellschaft bei etwa 20 Prozent. Gemeinsam ist diesen Situationen, dass sie im Kalender stehen und dir damit die zwei bis vier Stunden Vorlauf geben, die es braucht.

Kurz gehalten

Recovery beschreibt eine Reparatur, Precovery eine Vorbereitung. Die Physiologie steht auf der Seite der Vorbereitung.

Die Zahlen dazu sind unspektakulär: 5 bis 10 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht in den letzten zwei bis vier Stunden, verteilt statt auf einmal, mit Mineralstoffen statt als reines Wasser. Wer so startet, braucht laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung bei Ausdauersport bis zu 60 Minuten während der Belastung gar nichts mehr. Wer erst hinterher anfängt, arbeitet gegen ein Defizit, das der Körper nur über Stunden schließt.

Aufholen lässt sich das nicht in zehn Minuten. Deshalb steht der Stick morgens im Glas und nicht nachmittags.

* Zuckerfrei: unter 0,5 g Zucker pro 100 ml im verzehrfertigen Getränk. ** Süßungsmittel: enzymatisch hergestellte Steviolglykoside.

Quellen

  • Mosler S. et al. (2019) — Position der Arbeitsgruppe Sporternährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, „Flüssigkeitsmanagement im Sport": 5 bis 10 ml/kg Körpergewicht in den letzten 2 bis 4 Stunden vor der Belastung, „bis zu 60 min noch keine Flüssigkeitszufuhr" bei ausreichend hydratisiertem Start, Leistungseinbußen ab 2 bis 4 % Flüssigkeitsverlust, Schweißraten beim Laufen, Natrium im Schweiß 175 bis 1.512 mg/l: ernaehrungs-umschau.de
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung — Übersichtsseite Flüssigkeitsmanagement im Sport: dge.de
  • Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) — Flüssigkeitsmangel: bereits ein leichter Mangel kann Aufmerksamkeit, Konzentration und Urteilsfähigkeit mindern: gesundheitsinformation.de
  • Standards der Sportmedizin, Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin (2006) — Sportgetränke: Natriumzusatz begünstigt die Flüssigkeitsresorption im Dünndarm und wirkt einer Zunahme der Diurese entgegen: germanjournalsportsmedicine.com
  • Maughan R. J. et al. (2016) — A randomized trial to assess the potential of different beverages to affect hydration status (Beverage Hydration Index): pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung — Fachbereich AKTUELL FBVW-501 „Niedrige Luftfeuchte am Arbeitsplatz": im Winter treten relative Luftfeuchten unter 30 % auf: publikationen.dguv.de
  • Fraunhofer-Gesellschaft — Keine trockenen Schleimhäute beim Fliegen: rund 20 % relative Luftfeuchtigkeit in der Flugzeugkabine: fraunhofer.de