34 Grad, volle Bahn ohne Klimaanlage, drei Termine. Du hast heute keinen Sport gemacht. Keine Class, kein Training, nicht mal die Treppe freiwillig. Trotzdem klebt das Shirt, trotzdem bist du um vier Uhr durch.
Schwitzen hat mit Sport weniger zu tun, als die meisten denken. Und mit Temperatur mehr.
Warum du bei Hitze schwitzt, auch ohne Training
Schwitzen ist kein Zeichen von Anstrengung, sondern Temperaturregelung. Dein Körper hält seine Kerntemperatur in einem sehr engen Bereich. Steigt sie — durch Bewegung, durch Sonne, durch 28 Grad im Schlafzimmer — öffnet er die Schweißdrüsen. Der Schweiß verdunstet auf der Haut, die Verdunstung entzieht Wärme, du kühlst ab.
Der Auslöser ist die Temperatur, nicht die Aktivität. Deshalb schwitzt du auf dem Balkon genauso wie im Studio. Nur fällt es dir im Studio auf.
Was in deinem Schweiß steckt
Schweiß ist kein Wasser. Er wird aus Blutplasma gebildet, und Blutplasma enthält Mineralstoffe. Was auf deiner Haut landet, ist also eine verdünnte Mineralstofflösung: vor allem Natrium und Chlorid, dazu kleinere Mengen Kalium und Magnesium.
Deshalb schmeckt Schweiß salzig.
Die Tage, an denen wirklich etwas zusammenkommt
Ein normaler Sommertag ist kein Ausnahmezustand. Interessant wird es dort, wo sich Hitze stapelt — und das passiert öfter, als man denkt.
Drei Saunagänge plus Eisbad. Der Klassiker, und der Fall, in dem am wenigsten nachgefüllt wird. Nach dem letzten Gang fühlt man sich leicht, nicht durstig.
Hot Yoga oder Hot Pilates. Hier kommt beides zusammen: Raumtemperatur um 35 Grad und Belastung. Wer dreimal die Woche geht, für den ist das kein Ausnahmetag, sondern die normale Woche.
Die dritte heiße Nacht in Folge. Sechs bis acht Stunden Schwitzen, von denen du nichts mitbekommst, weil du schläfst. Eine Nacht steckt jeder weg. Ab der dritten wird der Morgen zäh.
Der lange Tag draußen. Rad, See, Festival, acht Stunden Sonne. Du machst nichts Anstrengendes — aber dein Körper kühlt seit dem Frühstück durchgehend.
Der Tag, an dem sich zwei Sachen stapeln. Sauna am Morgen, Class am Abend. Rad zur Arbeit bei 32 Grad, danach Studio. Einzeln unauffällig, zusammen nicht mehr.
Was in einem Glas Wasser steckt — und was nicht
Leitungswasser in Deutschland ist gut. Aber es ist als Mineralstoffquelle nicht gebaut: Eine deutsche Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass Trinkwasser aus der Leitung den Flüssigkeitshaushalt ausgleicht, aber keinen relevanten Beitrag zur Mineralstoffversorgung liefert.
In Zahlen, jeweils pro Glas von 500 ml — ein Stick LOOSH ist für 400 bis 600 ml ausgelegt:
500 ml LOOSH gegen 500 ml Leitungswasser
Kalium
LOOSH 300 mg
Leitungswasser 2 bis 4 mg
Magnesium
LOOSH 61 mg
Leitungswasser 4 bis 8 mg
Vitamin C
LOOSH 100 mg
Leitungswasser 0 mg
Jede Zeile hat ihren eigenen Maßstab. Leitungswasser: Jahresmedianwerte der neun Berliner Wasserwerke, andere Regionen weichen ab.
Anders gesagt: 500 ml LOOSH enthalten 300 mg Kalium, 500 ml Berliner Leitungswasser 2 bis 4 mg.
Bei den Vitaminen erübrigt sich der Vergleich: Leitungswasser enthält weder Vitamin B6 noch Vitamin C, Zink ebenso wenig. Natrium liegt in Berlin je nach Wasserwerk bei 12 bis 33 mg pro Glas, Chlorid bei 21 bis 46 mg.
Die Größenordnung bleibt in jeder Region dieselbe, auch wenn Berlin, Hamburg und München sich in den Einzelwerten unterscheiden.
Was in einem Stick LOOSH steckt
LOOSH ist ein zuckerfreies Nahrungsergänzungsmittel mit sieben Mineralstoffen und Vitaminen — bewusst niedriger dosiert als Produkte, die für Marathon und Ultradistanz gebaut sind. Weil das meiste Schwitzen im Alltag passiert und nicht im Wettkampf — nur eben unauffälliger.
Das enthaltene Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht1 bei, Kalium zu einer normalen Muskelfunktion11 und zur normalen Funktion des Nervensystems12.
Magnesium14, Vitamin B62 und Vitamin C3 tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
- Alle sieben Werte pro Stick: Inhaltsstoffe
- Grundlagen zum Nachlesen: Elektrolyte einfach erklärt
Wie du bei Hitze trinkst
Regelmäßig statt reaktiv. Durst ist ein später Indikator, kein früher.
Über den Tag verteilt statt in zwei großen Portionen. Ein Stick LOOSH morgens, bevor der Tag heiß wird.
An den Tagen aus der Liste oben lohnt es sich, genauer hinzuschauen — beim Trinken wie bei den Mineralstoffen.
Häufige Fragen
Schwitzt man wirklich, ohne sich zu bewegen?
Ja. Schwitzen wird durch die Körperkerntemperatur ausgelöst, nicht durch Bewegung. Sobald die Temperatur steigt — durch Umgebungswärme, Sonne oder einen heißen Raum — setzt die Schweißproduktion ein, unabhängig davon, ob du dich anstrengst.
Verliert man beim Schwitzen nur Wasser?
Nein. Schweiß wird aus Blutplasma gebildet und enthält deshalb Mineralstoffe — vor allem Natrium und Chlorid, dazu kleinere Mengen Kalium und Magnesium.
Wie viele Mineralstoffe stecken in Leitungswasser?
Wenige. Die Berliner Wasserbetriebe geben für ihre neun Wasserwerke Jahresmedianwerte von 24 bis 66 mg Natrium, 3,7 bis 8,1 mg Kalium und 8,2 bis 15,3 mg Magnesium pro Liter an. Eine deutsche Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass Leitungswasser den Flüssigkeitshaushalt ausgleicht, aber keinen relevanten Beitrag zur Mineralstoffversorgung liefert.
Schwitzt man in der Sauna anders als beim Sport?
Der Mechanismus ist derselbe: Der Körper kühlt über Verdunstung. Der Unterschied liegt in der Ursache — in der Sauna kommt die Wärme von außen, beim Sport von innen.
Warum wird man nach einer heißen Nacht müde wach?
Weil der Körper auch im Schlaf kühlt. Bei hohen Nachttemperaturen läuft die Temperaturregelung über Stunden weiter, ohne dass du etwas davon mitbekommst oder zwischendurch trinkst.
Für die Tage, die sich stapeln
Sauna am Morgen, Class am Abend. Rad bei 32 Grad, danach Studio. Dritte heiße Nacht in Folge. Hitze kündigt sich nicht an, und man merkt sie meistens erst hinterher.
LOOSH ist für genau diese Tage gebaut. Zuckerfrei, damit es täglich geht. Niedriger dosiert, weil du kein Rennen läufst.
- Sorten und Boxen ansehen: LOOSH probieren
Quellen
- Verbraucherzentrale — Mineralstoffverlust durch starkes Schwitzen: verbraucherzentrale.de
- Heilwasser.com — Studie: Leitungswasser liefert kaum Mineralstoffe: heilwasser.com
- Berliner Wasserbetriebe — Analysendaten der Wasserwerke: bwb.de